Die Energetische Befreiung – Alexander Wagandt

Alexander Wagandt hielt am 20. Juni 2014 in Oberstaufen einen spannenden Vortrag mit den Themen „Aktuelle energetische Bewegungen“, „Bewusstwerdung“ und „Energetische Werkzeuge“. Im Folgenden lesen Sie exklusiv Teil eins der leicht bearbeiteten Abschrift dieses Abendvortrages. Teil eins ist in der Ausgabe 26 Mai/Juni erschienen – Teil zwei findest Du in der aktuellen Ausgabe am Kiosk.

Bewusstwerdung und die Rolle energetischer Werkzeuge. Was ist Bewusstwerdung?

Am Anfang echter Ent-Wicklung steht stets der Aspekt eigener Bewusstwerdung. Nur diese befreit Dich von allem, was nicht wirklich zu Dir gehört. Limitierungen, Ängste, Blockaden – Du hast sie übernommen von Eltern, Lehrern, der Gesellschaft. Befreie Dich davon und Du wirst Dich sogleich leichter und freier fühlen.

Ich gebe Dir im Folgenden einige Hinweise, die Dir eine neue Perspektive aufzeigen, auf Deine Rolle und darauf, wie Du Dich von den Dir auferlegten Bürden loslösen kannst. Dir zur Seite stehen dabei energetischen Werkzeuge. Ich unterteile sie in aktive, passive und spirituelle Werkzeuge.

Aktive und passive energetische Werkzeuge

„Alexander, was kann ich „tun“, um bewusster zu werden?“ Dieses ist eine sehr typische Frage. Und bei mir steht das „Tun“ auch gleich von Anfang an mit voller Absicht in Anführungszeichen. Denn insbesondere die Frage nach dem Tun signalisiert, wie stark die Vorstellung in uns herrscht, dass wir etwas aktiv machen/tun müssen, um auf unserem Weg auch etwas zu erreichen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Kindheit, in der ich bisweilen einfach so dasaß. Ganz ohne äußerlich erkennbare Aktivität. Meine Mutter wurde dann immer schnell unruhig. Sie fragte dann zumeist: „Ja sag mal, hast Du denn nichts zu tun?“… „Dann räum doch endlich Dein Zimmer auf.“ Ähnliches kennt wahrscheinlich jeder. Es zeigt unsere Ausrichtung: Du wirst den Anderen schnell unheimlich, wenn Du einmal nichts tust. Wir denken, nur durch ein aktives Tun im Außen könnten wir etwas zum Besseren ändern. Das ist es, was wir gelernt haben.

Doch das ist sehr einseitig. Vieles in Deinem Leben geschieht vielmehr ohne Dein Tun, ja sogar ohne Deine willentliche Entscheidung. Das gilt im Übrigen auch für die energetischen Werkzeuge. Auch einige dieser Werkzeuge wirken primär aktiv. Du musst, um sie zu nutzen, aktiv werden. Doch es gibt auch Werkzeuge, die ihre Wirkung gänzlich anders entfalten: Sie repräsentieren ihre Kraft aus sich selbst heraus. Sie erlangst ihre Kraft dadurch, dass Du Dich ihnen bewusst zuwendest. Ohne dass es eines weiteren äußerlichen Tuns bedürfte. Ein solches Werkzeug sind zum Beispiel die Tagesenergien.

Beispiel passive energetischer Werkzeuge: Die Beobachtung der Tagesenergien

Die Tagesenergien beschreiben die Qualität der Zeit zu einem bestimmten Moment. Etwa zu einem bestimmten Tag. Vereinfacht gesagt, lassen sich diese Zeit-Qualitäten sehr leicht in den Jahreszeiten wiederfinden, die ihre offensichtlich unterschiedlichen Qualitäten und energetischen Ausprägungen deutlich erkennen lassen. Das Frühjahr steht somit für eine andere Qualität als Herbst oder Winter. Aber auch in kleinen Zyklen lassen sich diese “Zeit-Qualitäten” entdecken und wiederfinden. Die erwähnten Tagesenergien sind dabei solch passive Werkzeuge. Sie richten Deinen Blick auf bestimmte Aspekte und zeigen die Geschehnisse aus einer anderen Perspektive.

Wenn ich mit Euch in meinen Videointerviews über die Tagesenergie spreche, dann bringe ich deshalb auch bewusst aktuelle Geschehnisse und Meldungen aus den Nachrichten mit ein. Nicht, um eine bestimmte Meldung vorzulesen, sondern um Euch darauf aufmerksam zu machen, wie Ihr zukünftig Meldungen anders lesen könnt. Mit neuer Perspektive. Einen Bewusstwerdungsprozess einleitend. Das verdeutlicht den Unterschied zwischen jemandem, der das 1×1 auswendig lernt und jemandem, der das Prinzip der Multiplikation verstanden hat.

 

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Bild: Photobank gallery, shutterstock.com


Energetische Werkzeuge jenseits des Verstandes

Es gibt unterschiedliche Formen von energetischen Werkzeugen. Bei einigen kann man sich gar kaum vorstellen, dass sie innerhalb des Prozesses der Bewusstwerdung helfen, jedenfalls, solange man noch die antrainierten Scheuklappen der Gesellschaft trägt.

Viele Menschen haben etwa die Vorstellung, nur noch ein wenig mehr wissen zu müssen, damit wirkliche Klarheit entsteht. Aber es kommen sofort neue Fragen. Kaum findest Du eine Antwort, entsteht eine neue Frage. Das ist eine Eigenheit des Verstandes. Der Verstand ist nie zufrieden. Wenn eine Frage beantwortet wurde, dann fragt er „Okay, aber wie verhält es sich in diesem Fall mit …“. Der Verstand will immer nochmal eine Bestätigung. Er ist nie zufrieden. Der Verstand selbst kann jedoch die Wahrheit nie erkennen. Er konstruiert bestenfalls ein Modell der Wahrheit. Denn der Verstand kann nur Modelle bauen. Das kann sinnvoll sein, um sich komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, die sonst unverständlich blieben. Aber es ist nicht die Wahrheit. Alles, was ich Euch sage, ist von daher immer auch ein bisschen unwahr, weil es eben nur eine ausgesprochene Annäherung ist. Die Wahrheit an sich kann nicht mit Worten und Modellen vermittelt werden. Die Wahrheit ist etwas, was immer da ist, in Dir. Sie muss nicht gesucht werden, aber es gibt Vieles, was die Wahrheit verschleiert. Wenn jedoch die Wahrheit bewusst erkannt wird, dann verschwinden die Fragen.

Der verschüttete Zugang nach Innen

Es ist so, dass wir im Laufe des Lebens auch unseren inneren Zugang in Frage stellen. „In Frage stellen“- das ist der Verstand! Der Verstand muss in Frage stellen, das ist seine Aufgabe. Deshalb ist es auch nicht möglich, ihn zu transformieren. Der Verstand ist der Verstand. Er hat seine Legitimation, er hat seine Aufgaben und ist ein wichtiges Werkzeug. Wenn Du ihn aber für die Wahrheit hältst, dann wird es problematisch. Er kann Dich zu vielen Aktivitäten drängen, weil er diese für richtig hält, oder besser ausgedrückt: Weil es seiner Programmierung entspricht. Es gibt eine hübsche Geschichte über ein fünfjähriges Mädchen, das beim Spaziergang mit den Eltern ein Baby sieht. Sie sagt zu ihrem Vater „Ich muss das Baby etwas fragen“ und läuft schon zu dem Baby. Sie beugt sich in den Kinderwagen, sagt was, horcht und lacht. Der Vater fragt das Mädchen „Was hast Du das Baby denn gefragt?“ und sie antwortet: „Wie der liebe Gott aussieht. Ich hab das vergessen“.

Bewusstwerdung als Reifeprozess des Sich-Selbst-Erkennens

Der Verstand ist ein enorm wichtiges Werkzeug, aber worum es uns wirklich gehen sollte, ist die Bewusstwerdung. Schaut Euch mal das Wort Bewusstwerdung genau an. Es heißt nicht Bewussttung oder Bewusst-Machung. Nein, ich verwende den Begriff Bewusstwerdung. Dahinter steht ein Reifeprozess. Nichts anderes als ein Sich-Selbst-Erkennen. Das Bewusstsein erkennt sich selbst. Und das geschieht immer. Unweigerlich. Da gibt es nichts zu tun. Das Bewusstsein ist da und erkennt sich. Punkt.

Aber für uns Menschen erscheint dies in Form eines Entwicklungsprozesses. Hierzu gibt es viele philosophische Modelle, die zwar auch nicht die Wahrheit selbst aufzeigen können, aber im Idealfall einen Hinweis hierauf ermöglichen. Wir brauchen für die Bewusstwerdung ausdrücklich kein Werkzeug, das den Verstand erleuchtet. Der Verstand kann auf dem Weg nur ein Hilfsmittel sein. Ein Werkzeug, das Phasen der Bewusstwerdung mit den Limitierungen des Verstandes begleiten kann. Die Bewusstwerdung geht aber über die Limitierungen des Verstandes weit hinaus. Und die Bewusstwerdung geschieht, ob Du sie suchst oder ihr entfliehen möchtest. Sicher, man kann diese Bewusstwerdung entweder umarmen oder vor ihr – jedenfalls ein Stück weit – davonrennen. Zumindest erscheint es uns so. Allerdings nur solange, bis sie vor Deiner Tür steht und anklopft.

Achtung: Die aktuell vorgehende Bewusstwerdung ist eine abenteuerliche Reise in stark konzentrierter Form. Wer diesen Prozess willkommen heißen möchte, kann sich ganz der eigenen Entwicklung hingeben. Nicht selten erhalten wir dabei bereits einen ersten Geschmack des Aufwachens. Aufwachen aus den Lügen der Gesellschaft als ersten Schritt des Sich-Selbst-Erkennens.

Aufwachen aus der uns auferlegten Realität: Unstimmigkeiten und Wecksignale finden sich überall!

Du kennst sicher das Gefühl, zu wissen, dass etwas, was Dir als Wahrheit präsentiert wird, einfach nicht stimmen kann. Es kommt Dir nicht echt vor, vielmehr scheint es falsch und wenig stimmig zu sein. Und mit jeder erkannten Unstimmigkeit wachst Du ein Stück mehr auf.

Nicht selten höre ich: „Ich bin durch dieses Video oder diesen Bericht aufgewacht.“ Dieser Eindruck scheint stimmig, denn wenn Du einmal „aufgewacht“ bist, eine neue, bisher geheime Türe geöffnet hast, dann kannst Du anschließend hinsehen, wohin Du willst – immer mehr Themen quellen Dir jetzt regelrecht entgegen. Vieles kommt nun an die Oberfläche und wird gesehen und ausgesprochen. Allerdings kann man auch im Schlaf träumen, aufgewacht zu sein. Man kann ganz oft träumen aufzuwachen. Denn das Aufwachen kennt viele Dimensionen. So meinst Du aufzuwachen und findest Dich plötzlich doch wieder in der nächsten Illusion wieder. Du meinst, jetzt weißt Du Bescheid. Und dabei befindest Du Dich bereits in einer neuen Form der Illusion. Das ist wie bei Alice im Wunderland: Du bist auf einmal in einem neuen Raum und merkst, dass alles vorher eine Lüge war. Wenn mich früher jemand gefragt hat, was ich aktuell tue, dann habe ich gerne gesagt: „Ich bereite einen neuen Irrtum vor.“

Aber Vorsicht: Die Tür, die Du jetzt öffnest, kannst Du nicht mehr verschließen. Du kannst pfeifend daran vorbeigehen und einen großen Bogen um sie machen. Aber Du wirst immer wieder den kalten Windhauch der geöffnten Tür spüren. Das ist für viele Menschen eine sehr große Herausforderung. Eigentlich aber ist dies bereits ein Prozess der Heilung. Das Wort „heil“ meint ganz, vollständig. Wir erleben uns selbst allerdings nur höchst selten als heil und ganz. Vielmehr sind wir in unserer menschlichen Wahrnehmung mit vielen Aspekten unseres Seins ganz und gar nicht einverstanden. Und das hält uns unter einer ständigen Anspannung. Das ist das Prinzip, über das wir unser Menschsein erfahren.

Bereits in dem Moment, in dem wir in die Welt treten, sind wir mit konstruktiven Strukturen und Interpretationen konfrontiert. Aber jetzt merken immer mehr aufwachende Menschen, dass die Strukturen in Frage zu stellen sind. Man könnte sagen, die Menschheit kommt in die überfällige Pubertät. Das Erwachsenwerden steht an. Und dabei erkennen wir, dass unsere Eltern und die Regierung eben auch ihren eigenen Ansprüchen und Vorgaben nicht entsprechen. Ähnliches erleben gerade auch die Politiker auf der anderen Seite der Entwicklung. Wir, die Regierten, werden wach und erkennen, dass wir von Zwergen regiert werden und deshalb mit einem Buckel herumlaufen. Das ist natürlich immer noch eine große Verharmlosung, aber ich hoffe, der Vergleich leuchtet ein. Aber auch diese Verabschiedung aus einer durchschauten Lüge tut weh.

Wir wachen auf: Gemeinsam und unaufhaltsam!

In den „primitiven“ Gesellschaften geschieht das Erwachsenwerden in Begleitung eines speziellen Rituals. Nicht selten in einer Form, die uns barbarisch, grausam, erschreckend vorkommt. Eine körperliche Verletzung oder eine gefährliche Mutprobe. Stellvertretend für den brutalen Schubs in die reale Welt. Eine gefährliche Welt voller Gefahren und Illusionen. Ein Verlassen der kindlichen Vorstellung davon, wie die Welt “eigentlich” sein sollte. Und genau diesen Vorgang machen wir gerade alle mit. Wir werden ganz brutal erwischt und in die reale Welt hinausgeschubst.

 

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Bild: Ollyy, shutterstock.com

Nur wer schlecht träumt, will erwachen!“

Der Prozess des Aufwachens repräsentiert aktuell DIE große Entwicklung in der Welt der Illusionen. Es geschieht auf allen Ebenen. Einmal in uns selbst. Und natürlich zum anderen auch in der Illusions-Ebene, die wir künstliche Matrix nennen können. Und das Eine greift dabei in das Andere. Das alles funktioniert aber nur, solange wir diese Strukturen energetisch versorgen. Ich gebe Euch recht – ein Einzelner, der aussteigt, der wird es schwer haben. Aber wir erleben ein kollektives Erwachen. Und auch, wenn viele noch nicht wissen, was jetzt konkret ansteht – geschieht genau das, was jetzt geschehen muss. Immer mehr Menschen stellen Fragen. Sie informieren sich. Und es sind Tausende und Tausende. Themen, die in der Öffentlichkeit früher kaum vorhanden waren, wandern nun stetig nach oben. Man könnte vom Zeitgeist oder eben auch von den herrschenden Tagesenergien sprechen. Oder auch von einem Trend. Aber gemeint ist stets dasselbe. Da kommt etwas energetisch in Gang und ist nicht aufzuhalten. Und wer in sich eine solche Bewegung verspürt, der spürt einen Gesundungsprozess. Es ist nichts, was Dir Angst machen muss. Funktionierst Du nichtmehr richtig, dann ist das gut so. Weil dieses Funktionieren Dich in Strukturen hält, die Dich unglücklich machen. Wir erleben eine Zeit, in der es so viel Geld gibt, wie nie zuvor, aber in der es auch so viel Armut gibt, wie zu keiner Zeit zuvor. Da ist verständlich und ganz in Ordnung, nicht weiter nur gut funktionieren zu wollen!

Verwirrung als Voraussetzung zur Entwicklung

Wichtig aber ist, dass wir jetzt an den Punkt gelangen, an dem wir nicht mehr weiter suchen müssen. An dem die Suche ein Ende hat. Du bekommst dafür als energetisches Hilfsmittel die Erschöpfung – und dazu noch die Verwirrung geschickt. Beide sind wichtig. Denn, sobald Du erkennst, dass Du verwirrt bis, bist Du klarer als die Allermeisten, die ihre Verwirrung für Klarheit halten. Wenn Du also sagst „Jetzt bin ich verwirrt“, dann ist das großartig! Denn erst, wenn Du Deine Verwirrung erkennst, ist eine Entwirrung möglich. Vor der Entwicklung muss eine Verwicklung stehen. Zwingend! Ohne Verwicklung, keine Entwicklung. Die Entwicklung findet anschließend ganz automatisch statt. Diese Erkenntnis macht uns frei von der Vorstellung, wie Du zu sein hast. Und die Erschöpfung hilft Dir dabei, Dich aus dem Hamsterrad der Illusionen zu befreien.

Sprache als Werkzeug zur Bewusstwerdung

Ein energetisches Werkzeug, das ich Euch nahelege und empfehle, ist die Sprache. Vor allem die deutsche Sprache bietet Dir hier wunderbare Hinweise. Die deutsche Sprache ist sehr exakt und damit in der Lage, auf etwas Dahinterliegendes aufmerksam zu machen. Genau zu unterscheiden und Qualitäten zu differenzieren. Deutsch ist keine Sprache der üblichen Klischees sondern bietet viel Tiefgang. Aber diesen Zugang musst Du Dir erarbeiten. Es gibt eine wunderbare Wissenschaftslehre, das ist die Ethymologie – aus dem griechischen Etymon, „den wahren Sinn meinend“.

Wenn man anfängt, sich mit dem wahren Sinn der Worte zu beschäftigen, lässt sich vieles sofort erkennen. Ein treffendes Beispiel dafür ist dieser strapazierte Begriff: Toleranz. Toleranz klingt für die meisten Menschen nach Liberalität und Großzügigkeit. Dabei heißt Toleranz in seiner wahren Bedeutung schlicht „etwas ertragen können”. Wenn Dir also jemand vorwirft, Du seist nicht tolerant, dann kann das möglicherweise gut stimmen. Du kannst etwas schlicht nicht mehr ertragen. Und verweigerst Dich mit gutem Grund, Dir die ideologische Last Anderer aufladen zu lassen. Und niemand hat das Recht, dies von Dir zu verlangen und Dir Deine Verweigerung vorzuhalten.

Es gibt viele weitere Begriffe, die, wenn wir sie genauer betrachten, sofort eine wichtige Botschaft für uns bereithalten. „Schicksal“ ist ein solches Wort. Hier wird Dir offenkundig etwas geschickt, das hören wir schnell. Aber was „Sal“ bedeutet, wissen wir heutzutage oft nicht mehr. Es ist ein altes norddeutsches Wort und bedeutet „Heilung“. Früher wurde ein Heiler auch Salmann genannt. Diese Erkenntnis kann hilfreich sein, in den verwobenen Wegen des Schicksals mehr als nur eine Störung Deiner eigenen Absichten zu entdecken. Deshalb ist es auch so hilfreich, die eigenen Worte bewusst zu nutzen. Man könnte auch sagen: Dein Bewusstsein für die Sprache zu wecken. Denn das, was Du sagst, was Du über die Sprache ausdrückst, ist gleichzeitig auch die Struktur, über die Du denkst. Wenn Du nur Hass oder Liebe kennst, dann musst Du Dich immer zwischen diesen beiden Polen entscheiden. Mehr gibt es dann nicht zu wählen. Wir können über die Sprache vieles erkennen, sobald wir uns diese bewusst ansehen. Sobald wir das Unbewusste bewusst hinterfragen.

Analoges Denken: Die energetische Kraft des Unbewussten

Es ist wichtig, Dein Bewusstsein einmal am Tag auf etwas zu richten, das sonst eher unbewusst abläuft. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Atmen. Es ist überlebenswichtig. Viel wichtiger als essen oder trinken. Und über das Atmen erleben wir den größten Austausch mit unserer Umgebung. Mit keinem anderen Organ stehen wir in größerem Austausch mit unserem Umfeld als mit unserer Lunge. Sie ist das größte Organ und eben durch dieses Organ bist Du, egal was geschieht, stets mit Deiner Umwelt, verbunden. Du tauschst Dich mit Anderen aus. Daher ist Atmen auch etwas unglaublich Symbolisches. Und wenn Du nun jeden Tag ein paar Minuten lang ganz bewusst atmest, dann ist das eine hohe meditative Übung. Insbesondere dann, wenn Du Deine komplette Aufmerksamkeit auf das Atmen richtest.

In meinen Seminaren biete ich spezielle Atemreisen an, die Deine Energie so stark erhöhen, dass Blockaden und blockierte Energieströme regelrecht „durchgespült” werden. Aber bereits die reine Aufmerksamkeit auf den üblichen Atemfluß bewirkt eine Veränderung der inneren Wahrnehmung. Ich empfehle Dir als praktischen Einstieg zweimal täglich elf bewusste Atemzüge zu tun und dabei keine Pause zwischen dem Ein- und Ausatmen zu erlauben. Atme also im steten Wechsel ein und aus und beobachte diesen Vorgang mit all Deiner Aufmerksamkeit. Atme tief und entspannt und mache keine Pause zwischen den Atemzügen. Anschließend beobachte den inneren Energiefluß. Wiederhole diese Übung morgens und abends.

Das Atmen kann zu einer wundervolle Meditation werden. Meditation heißt für mich, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Man kann auch sagen, Meditation ist der gesunde, bewusste Zustand des Menschen. Man kann in Meditation sein und dabei spazieren gehen oder Tee trinken. Im vollen Bewusstsein für das, was Du tust – in Wahrheit für das, was durch Dich geschieht!

Alles, was durch Dich geschieht ist es wert, angesehen zu werden. Es gibt keinen gewöhnlichen und keinen unwichtigen Moment. Das ist die ganz große Botschaft, die ich Euch mitgeben kann. Das ist auch etwas, was nur erfahren, nicht verstanden werden kann. Der Verstand sieht es schlicht nicht. Aber warum ist das so?

Weiter gehts in der 26. und 27. Ausgabe des NEUZEIT Magazins.

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Alexander Wagandt ist auch einer der TOP-Referenten am Wege in die Freiheit Kongress 2015.

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Author: Gastautoren

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