Satzung

Satzung des gemeinnützigen Vereins

NEUZEIT – Netz e.V.

Netzwerk für eine lebenswerte Zukunft.

§ 1 – Name und Sitz des Vereines

Der Verein, führt den Namen „NEUZEIT Netz e.V.“.

Er hat seinen Sitz in Lichtenwald und wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht Esslingen eingetragen. Er trägt danach den Zusatz e.V..

§ 2 – Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Verbreitung von Alternativen bzw. Lösungen und die Aufklärung bzw. Grundlagenvermittlung in verschiedenen Bereichen, diese sind Bildung, Familie und Erziehung, Gesundheit, Heilung und Regeneration, Wissenschaft, Technik und Forschung, Umwelt und Infrastruktur, Landwirtschaft und Tiere, Bewusstsein und Spiritualität, Kunst und Kreativität, Medien und Kommunikation, Wirtschaft und Geldsystem so wie Regierung und Politik. Schwerpunkt ist die Aufklärung über die Missstände und ihre Ursachen in diesen Bereichen. Außerdem gibt der Verein Hilfe zur Selbsthilfe in den beschriebenen Bereichen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch alle Maßnahmen, die zur Verbreitung der Alternativen und Lösungen dienen. Dies erfolgt über ein Print- und Onlinemedium so wie über verschiedene Informationsveranstaltungen, Schulungen, Workshops und Seminare.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

Die Erfüllung des Vereinszweckes geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung oder Ansicht der Person.

§ 3 – Mitglieder

Der Verein unterscheidet ordentliche (aktive und stimmberechtigte) Mitglieder sowie Fördermitglieder. Ordentliches Vereinsmitglied kann jede für den konkreten Satzungszweck qualifizierte Person werden, die sich aktiv für die Arbeit in dem Verein und die Umsetzung der Satzungsziele engagiert.

Die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand schriftlich zu ersuchen.

Über die Aufnahme als ordentliches Vereinsmitglied entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet dann endgültig.

Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will. Die Mitgliedschaft und Aufnahme erfolgt automatisch mit der Abgabe des Antrages auf Mitgliedschaft, die gleichzeitig die Annahme der Satzung bedeutet.

Dies kann auch über elektronische Kommunikation erfolgen. Damit erklärt sich jedes Vereinsmitglied bereit, das Anliegen des Vereins zu unterstützen und keine Maßnahmen ökonomischer oder juristischer Natur gegen den Verein insbesondere seiner Satzungsziele und -inhalte zu unternehmen.

§ 4 – Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) durch freiwilligen Austritt,
b) durch Tod,
c) durch Ausschluss.

Der freiwillige Austritt eines Fördermitgliedes erfolgt durch einfache schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und wird mit Abgabe dieser Erklärung zum jeweiligen Monatsende wirksam.

Der freiwillige Austritt eines aktiven Mitgliedes erfolgt durch einfache schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 1 Monat zum Schluss des darauf folgenden Kalendermonats.

Der Tod eines Mitglieds bewirkt das sofortige Ausscheiden.

Jedes Vereinsmitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden.

Bei ordentlichen Mitgliedern ist vor der Beschlussfassung dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine Anfechtung nicht mehr möglich ist.

§ 5 – Pflichten der Mitglieder

1. Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern und zu unterstützen.

Jedes ordentliche Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeitrag pünktlich zu entrichten. Gleiches gilt für den von der Mitgliederversammlung aus besonderem Anlass beschlossenen Umlagesatz.

Fördermitglieder sind aufgerufen, den Verein mittels Spenden zu unterstützen, um die Satzungsziele in angemessener Qualität zu fördern.

2. Die Beiträge sind per Lastschrift einzuziehen oder im Voraus zu bezahlen. Die Fälligkeit legt der Vorstand fest. Fehlende Bezahlung führt zur Wandlung eines ordentlichen Mitgliedes in eine Fördermitgliedschaft und die Stimmrechte pausieren, sofern der Vorstand nichts Gegenteiliges beschließt.

§ 6 – Verwendung der Finanzmittel

1. Mitgliedsbeiträge und andere Zuwendungen dienen allein den beschriebenen Zwecken des Vereins. Nicht mit dem angegebenen Zweck zu vereinbarende Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden.

2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung der ordentlichen Mitglieder und kann diese auch aussetzen.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig und können Aufwandsentschädigungen für die organisatorische Vereinstätigkeit erhalten. Inhaltliche Tätigkeiten zur Verbreitung des Wissens können auch an Vereinsmitglieder zu marktüblichen Konditionen vergütet werden, wenn sie sonst eingekauft werden müssten.

§ 7 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8 – Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im Übrigen dann, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder oder der Vorstand dies beantragen.

Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder einem von ihm bestimmten Stellvertreter geleitet.

Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch den Schriftführer protokolliert.

Die Versammlungsprotokolle werden vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterschrieben.

Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Bei Stimmgleichheit zählt die Stimme des ersten Vorsitzenden doppelt.

Für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung des Vorstandes;
b) Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes;
c) Wahl des Vorstandes und Beirates sowie Ernennung von Ehrenmitgliedern;
d) Wahl eines Rechnungsprüfers auf die Dauer von 2 Jahren;
e) Festsetzung des Mitgliederbeitrages;
f) Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung;
g) Entscheidung über die Berufung nach § 3 und § 4 der Satzung;
h) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;

Jedem ordentlichen Mitglied steht das Recht zu, Anträge zur Mitgliederversammlung einzubringen. Diese Anträge sind acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen (Ausnahme Satzungsänderung).

§ 9 – Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Beide sind je einzeln vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis soll gelten, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden darf.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und Schriftführer.

Der Vorstand wird in der Regel für 2 Jahre gewählt und bleibt im Amt bis Neuwahlen stattgefunden haben. Er besteht aus 1. Vorstand und 2. Vorstand und Kassenwart.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und fasst Beschlüsse, zu deren Sitzungen der Vorstand schriftlich oder mündlich einberuft. Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Bei den Beschlüssen gilt die einfache Mehrheit, bei Stimmgleichheit zählt die Stimme des ersten Vorsitzenden doppelt.

Der Vorstand ist einzelvertretungsberechtigt.

§ 10 – Das Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 11 – Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zustimmung von 2/3 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die beiden Vorsitzenden die Liquidatoren, vertreten jeweils einzeln.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den gemeinnützigen „Projekt Waldgartendorf e.V..“, Bauhaus (Vorsitzender Konstantin Kirsch) – der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte der genannte Verein nicht mehr existieren, so soll eine gemeinnützige Organisation mit ähnlichem Zweck, durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

§ 12 – Inkrafttreten

Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 21.08.2014 beschlossen worden. Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.